Journalist & Autor

Jetzt neu: Die unentbehrliche Hilfe für Medienkonsumenten

 

Plantagen des Blöden

Kleines Wörterbuch der Definitionen und Phrasen

Wie lautet das eigentliche Motto der Antifa? Warum ist „Israelkritiker“ ein anerkannter Beruf, für den das Hornbach-Motto gilt: es gibt immer etwas zu tun? Was bedeutet es, wenn Politiker und Kommentatoren feststellen, für irgendetwas gäbe es in Deutschland kein Platz („Für die Klimaerwärmung ist in Baden-Württemberg kein Platz“)?

Wer das Gefühl hat, die Phrasen der öffentlichen Kommunikation in Deutschland nicht mehr ertragen zu können, in der sich unentwegt Scheren öffnen, Kultursensibilität gefordert, breite Bündnisse gelobt und Zeichen gesetzt werden, für den ist das kleine Wörterbuch „Plantagen des Blöden“ eine Machete, um sich eine Schneise durch die erstickenden Wucherungen des Dummdeutschs zu schlagen.

Erscheinungsdatum:

1. Auflage: 01.02. 2016

Versionen:

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Proaktiv im breiten Bündnis

Wolfgang Röhl auf der „Achse des Guten“ über „Plantagen des Blöden“

Vor gut 30 Jahren erschien ein legendäres Kompendium, Titel: „Dummdeutsch“. Sein Autor Eckhard Henscheid trat den damals gängigen Sprachquark der Werber-, Journalisten-, Politker- oder Psychokasperszenen eloquent in eine Tonne mit der Aufschrift „wichtigmacherische Brühe“.

Doch lässt Wortmüll sich nicht nachhaltig entsorgen. Es fällt ja dauernd neuer Unrat an, dafür sorgt die labernde Klasse. Mein Achse-Kollege Alexander Wendt hat deshalb einen bunten Strauß schnittfrischer Blumen des Blöden zu einem kleinen E-Book gebunden.

Den (etwa in Anwaltskanzleien) beliebten Schaumschnack „proaktiv“ kommentiert er wie folgt:

„Proaktiv und zeitnah muss Alk in disruptiver Absicht eingepflegt werden, um Businessquatsch zu ertragen.“ Die nebulösen „zivilgesellschaftlichen Kräfte“ erklärt Wendt ebenso kurz wie prokorrekt: „Nichtstaatliche Kräfte. Müssen vom Staat finanziert werden.“

Und wie verhält es sich mit diesen verdammten „Genen“? „Haben ein prima Leben. Sind für nichts verantwortlich.“

Was braucht es für „breite Bündnisse“, die allerorten zwecks Abwehr schändlicher Bestrebungen geknüpft werden (zum Beispiel von zivilgesellschaftlichen Kräften)? „Mehr als zwei, die das Richtige nicht nur denken, sondern auch identisch auszudrücken wissen.

Zur Not reichen auch genau zwei: ‚Ein breites Bündnis aus Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter.’ (Bernd Zeller)“. Manche Dumpfblume benötig keine Kommentierung. Bloß eine Quelle: „Horrorvision“: ‚Die Horrorvision steigender Straßenreinigungsgebühren konnte der zweite Bürgermeister Horst Lunitschek nicht bestätigen.’“

Kurzum, dank Wendts Blütenlese kann man sogar prekäre Situationen (wie Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln durch Tamil Nadu oder NRW) mit einem Lächeln auf den Lippen überstehen. Und das für den Preis einer halben Packung Marlboro!

Mein Lieblingsjuwel aus seiner Schatztruhe des Doofsprechs ist derzeit im Leitartiklermilieu sehr angesagt. Es handelt sich um jene tückische „Falle“, welche bestimmte Kulturkreise für törichte Bellizisten aufgestellt haben: „In sie darf nicht getappt werden. Der IS beispielsweise, darin weiß sich ein breites Bündnis aus Jakob Augstein und Jürgen Todenhöfer einig, wünscht sich nichts sehnlicher als die Bombardierung seiner Ölfelder, Bodentruppen vor Rakka und strengere Grenzkontrollen in Europa. In diese Falle sollten wir nicht tappen.


Gilt generell für alle Fallen. 


Beispielsatz: Wer sich bei Frost einen Schal umbindet, ist dem Winter schon in die Falle getappt.“

Weg mit Schal!

Hier geht’s zum E-Book:
http://www.amazon.de/Plantagen-Blöden-Kleines-Wörterbuch-Definitionen-ebook/dp/B01B85QGIK/

Kann auch über die Webseite
http://www.alexander-wendt.com als Bundle heruntergeladen werden, zu dem auch eine pdf-Version gehört. Wer kein Kindle hat oder mag, kann den Text damit auch am PC lesen.

Wenn sich einer sonst normal verhält, ist er voll schuldfähig. Da kann er meinetwegen auch gar kein Gehirn haben.“
Hans-Ludwig Kröber, forensischer Psychiater

Ich schweige

Ich erfinde das nicht. Und wenn ich es erfinden würde, wäre ich vorsichtiger, um meine Glaubwürdigkeit auf dem Gebiet der Prosa nicht zu ruinieren. Wo eine Parodie nicht mehr möglich ist, eine Satire auch nicht, da beginnt die Zone der Notwehr. Und die besteht darin, zu zitieren.

„Die rechtsgerichtete politische Instrumentalisierung der Terroranschläge ist widerlich.“
Ralf Stegner nach den Anschlägen von Paris am 14. November auf Twitter

„Pegida hat mitgestochen.“
Ralf Stegner nach dem Messerattentat auf die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker am 17. Oktober auf Twitter

„Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt.“
Katrin Göring-Eckardt über die Masseneinwanderung nach Deutschland

„Also bin ich mit der Fähre nach Kos gefahren, um mit Flüchtlingen zu sprechen und für sie Öffentlichkeit herzustellen. Und mich beschäftigt schon die Angst, wie das wird, wenn ich das körperlich nicht mehr schaffe.“
Claudia Roth in „Gala“

„Unkontrollierte Zuwanderung heißt, jeder kann nach Deutschland kommen, so wie er Lust hat. Das ist aber nicht die Realität.“
Interview mit dem Vorsitzenden der CDU Nordrhein-Westfalens Armin Laschet im Deutschlandfunk

„Die Bundeskanzlerin betreibt keine unkontrollierte Willkommenspolitik.“
Heiko Maas am 19. November in der „Berliner Morgenpost

„Deutschland ist bunter als die Schwarzmaler von Pegida uns vormachen wollen.“
Heiko Maas zu dpa

„Im Gegenteil, man sollte auf eine konsequente Einschüchterung des ‚Packs’ durch eine konsequente Kriminalisierung setzen, eine Strategie, die zumindest die AfD und die Pegida von ihren autoritären Mitläufermassen trennen würde. These: Wenn sich die Mengen von rechtsaffinen Kleinbürgern in Dresden in einem dreistündigen Polizeikessel erst alle mal in die Hose gepinkelt haben und abschließend mit Wasserwerfern traktiert wurden, dann haben sie für eine geraume Weile genug vom Demonstrieren.“
Der Mainzer Politikwissenschaftler Gerd Mielke im Interview mit dem SWR

„’Alle Schleusen auf‘ ist nicht die deutsche Politik.“
Frank-Walter Steinmeier über die Masseneinwanderung nach Deutschland

„Merkel hat weder die Flüchtlinge eingeladen noch ihr Kommen ausgelöst.“
Norbert Blüm in der FAS vom 1. November 2015

„Warum wollen Sie nach Deutschland?“
„Weil sie uns eingeladen haben.“
Migrant in einem Bericht von Spiegel TV

„Die Leipziger Grünen haben sich in einer Mitgliederversammlung für die Umbenennung des Richard-Wagner-Platzes in „Refugees-Welcome-Platz“ ausgesprochen. Damit schloß sich die Partei der linken Initiative „Leipziger Platzname – Refugees-Welcome-Platz“ an, welche die Umbenennung gefordert hatte. Die Idee der seit einigen Wochen aktiven Bürgerbewegung werde geprüft und durch eine Unterschriftensammlung gestärkt. Durch die Kampagne solle „Gesicht gegen Rassismus“ gezeigt werden.“
Leipziger Volkszeitung

„Der Regierungspräsident von Oberbayern sagte einen Satz, der wirklich bemerkenswert ist, der vielleicht für ein deutsches Spätsommermärchen, für einen deutschen Paradigmenwechsel stehen kann: ‚Rechtliche Fragen sind mir im Moment nicht so wichtig’ – es geht, so proklamiert er, vorrangig um ‚humanitäres Management’. Das ist ein Satz, der Erste Hilfe verspricht; und wer nun, wie dies diverse Politiker in Europa tun, über diese Erste Hilfe klagt, weil sie noch mehr Hilfsbedürftige anlocke – der soll sich schämen.“
Heribert Prantl in der „Süddeutschen“

„Deutschland und Europa müssen sich auf eine ganz neue Zeit einstellen. Unser Wohlstand und die Weise, in Frieden zu leben, werden sich ändern. So wie die Flüchtlinge ihre Lebensgewohnheiten ändern müssen, werden auch wir es tun müssen“
Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen, in einer Predigt

„Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck wohnt zwar in einem umgebauten Pfarrhaus aus den 1950er Jahren mit schlechter Isolierung. Dafür aber mit reichlich Platz: Die Räume umfassen auch eine kleine Kapelle und einen Gästebereich – insgesamt 220 Quadratmeter, für die der Geistliche keine Miete zahlt, aber 1.537,50 Euro als geldwerten Vorteil versteuert. Unterwegs ist er in einem geleasten VW Phaeton. Das vergleichsweise große Auto benötige Overbeck wegen seiner langen Beine, um im Fonds arbeiten zu können, sagte ein Sprecher. Overbeck verdient so viel wie ein Staatssekretär, 11.125 Euro brutto im Monat.“
Aus katolisch.de

„Ich kann nicht erkennen, dass die Entscheidung der Kanzlerin, die Flüchtlinge aus Ungarn vorübergehend unbürokratisch einreisen zu lassen, falsch war. Was kann denn eine Bundeskanzlerin angesichts der Bilder, die wir aus Ungarn gesehen haben, sagen? Ich habe ihr dafür öffentlich gedankt. Sie hat sich sogar über das Gesetz hinweggesetzt. Das gehört auch zur politischen Führung! (…) Ich glaube, sie hat das sehr gut kalkuliert und bewusst getan.“
Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz im „Merkur

„Kardinal Reinhard Marx zählt zu den Großverdienern unter den deutschen Bischöfen. Er kommt auf 11.500 Euro pro Monat. Miete muss er davon nicht zahlen. Der Freistaat Bayern stellt dem einflussreichen Oberhirten das Erzbischöfliche Palais zur Verfügung. Marx bewohnt im Palais Holnstein eine Drei-Zimmer-Wohnung (90 qm). Das Rokokogebäude wurde für acht Millionen Euro generalsaniert. Den Löwenanteil zahlte das Land Bayern. Marx hat als Dienstwagen die Oberklasse-Limousine BMW 730i, mit Chauffeur. Besoldungsgruppe: B10.“
Aus katholisch.de

„WE LOVE Volkstod.“
Plakat an einem Lautsprecherwagen der Linkspartei bei einer Demonstration in Frankfurt/Oder am 1. November 2015

„Unser Land nimmt durch die Energiewende eine internationale Vorbildfunktion ein – die Welt schaut auf uns.“
Bundesforschungsministerin Johanna Wanka in „Neue Energie“ November 2015

„Sind 95 Prozent weniger CO2-Emission wirklich realistisch? Hendricks: Ja, davon bin ich überzeugt. Und jeder muss dazu beitragen, nicht nur die Energiebranchen. Die wird immer als erstes genannt, aber auch die Bereiche Verkehr und Wohnungsbau sind gefragt. 2050 darf es nur noch den unvermeidbaren Klimagasausstoß der Landwirtschaft geben. Sonst nichts.“
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks über die Zukunft Deutschlands in „Focus“

„Das wichtigste Thema wird aus meiner Sicht die Finanzierung des Journalismus werden.. Wichtig ist daher eine neue Art der Finanzierung. Die muss aber staatsfern sein. (…) Wir werden ein ähnliches Modell wie bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten brauchen. Ich halte es für realistisch, dass eine Haushaltsabgabe für Zeitungen, egal ob sie als Printprodukte oder online erscheinen, eingeführt wird. Wie soll sonst zum Beispiel Lokalpolitik noch an die Bürger vermittelt werden?“
er Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes Michael Konken in kress report

„Guten Morgen – ein Tipp für die Frühaufsteher: Um 7.15 Uhr spreche ich im Live-Interview mit dem Deutschlandfunk über die Flüchtlingsfrage und wer für die Kosten aufkommt. Der Steuerzahler jedenfalls nicht – der Bund hat gut gewirtschaftet!“
Julia Klöckner auf Facebook

„Washington in Washington. Und ich.“
Bildunterschrift auf der Facebookseite von Renate Künast unter einem Foto, das Künast vor dem Lincoln-Denkmal zeigt

„Unterdessen hat eine Buchhandlung im nordrhein-westfälischen Hamm angekündigt, am Wochenende Bücher von Pirinçci vernichten zu wollen. Der Inhaber des Atrium-Buchpalastes Friedhelm Nonte möchte laut dem Westfälischen Anzeiger während des verkaufsoffenen Sonntags ‚ein Zeichen’ setzen. Zwischen 13 und 17 Uhr werde Nonte seinen Bestand von Akif Pirinçci in seinem Antiquariat öffentlich schreddern. ‚Bürger, die sich an dieser Aktion beteiligen möchten, lädt er ein, mit Büchern ins Ladenlokal zu kommen’, heißt es in dem Bericht.“
Westfälischer Anzeiger

„Und wenn wir in diesen Tagen die Bilder der Flüchtlinge verfolgen, … diese Bilder erinnern uns eher an Zeiten, wo es nicht so friedlich war in Europa. Diese Bilder müssen Bilder werden, wo wir unserer gesamteuropäischen Verantwortung gerecht werden.“
Angela Merkel auf dem IG Metall-Kongress am 22. Oktober 2015

„Das ‚Freie Wort’ (Donnerstag) zitierte aus einer E-Mail der Landespolizeidirektion Nordhausen vom 4. Februar dieses Jahres. Darin heißt es nach Angaben des Blattes, dass bei ‚Einsätzen in den Unterkünften, die keine Außenwirkung erzielen’, ‚keine Pressemeldung gefertigt’ werde. Die Polizei solle nur ‚bei eventuellen Anfragen’ von Medienvertretern reagieren. Nur bei größeren Vorfällen wie Bränden oder Massenschlägereien solle informiert werden.“
„Freies Wort“ und andere Thüringer Zeitungen

„Wie sieht denn eigentlich eine Flüchtlingspolitik aus, die Ihnen gefällt? Manche fürchten ja, die Grünen wollen offene Grenzen, und jeder kann kommen, der will.“
ARD-Journalist im Interview mit Anton Hofreiter 21. Juni 2015

„Dresden, das ist vor allem die Frauenkirche, die ist wieder aufgebaut worden, nachdem die Nazis sie zerstört haben.“
Katrin Göring-Eckardt im ARD-Morgenmagazin

„Die Kanzlerin hat den israelischen Premier bei seinem Besuch an dessen Verantwortung erinnert, sein Volk zu schützen.“
Zeit Online

„Die neue Qualität der Hetze sollte allen Demokraten ein Ansporn sein, noch entschiedener für unsere offene und tolerante Gesellschaft einzutreten.“
Heiko Maas auf Spiegel Online

„Besorgte Bürger entsorgen.“ Transparent bei einer Demonstration der Linkspartei am 17. 10. 2015 in Rostock

„Wir lachen auf Facebook, und wir lachen auf Twitter. „Wenn man diese Pegida Trottel sieht, fragt man sich wie eine Pisa-Studie der DDR in den 70ern wohl ausgesehen hätte?!“,schreibt jemand. „Selbst mit dem addierten IQ aller Pegida-Trottel hätte eine Kuh noch Mühe, Ihre Blasenfunktion zu regulieren“, jemand anderes.“
Magarete Stokowski auf Spiegel Online

„Und dann ist doch die Aufgabe einfach, dass man so rangeht, dass man es schafft. Und dann kann man das auch schaffen. Ich habe überhaupt keinen Zweifel. Stellen Sie sich mal vor, wir würden jetzt alle miteinander erklären, wir schaffen’s nicht. Und dann?
Angela Merkel in der ARD bei Anne Will

„So viele sind es ja nicht, die da kommen.“
Jakob Augstein bei Maischberger über Migration nach Deutschland

„In unserem Land ist nie wieder Platz für Antisemitismus. Leider wurden aber allein im letzten Jahr über 1500 antisemitische Straftaten in Deutschland begangen.“
Heiko Maas auf seiner Facebookseite 

„Inschallah, ich freue mich, dass ich euch hier begrüßen darf.“
Bodo Ramelow zu Migranten am Saalfelder Bahnhof

„Nach dem Abbruch des Spiels zwischen dem jüdisch geprägten Fußballverein TuS Makkabi III und dem muslimisch geprägten 1. FC Neukölln meldet sich nun Schiedsrichter Werner Maass zu Wort. Er bestätigt, dass es seitens der Neuköllner Kicker zu massiven Gewaltandrohungen kam. ’Wir holen jetzt die Messer ‚raus!‘ und ‚wir treffen uns auf dem Weg zur Kabine‘, wurde gegenüber den Makkabi-Spielern geäußert. Das habe ich selbst gehört’, sagt er. Rassistische Sprüche seien aber nicht dabei gewesen.“
Tagesspiegel

„Deutschlandfunk: Das müssen Sie uns näher erklären. Verharmlosung der ganzen Bewegung, was meinen Sie damit?
Heiner Geißler: Damit meine ich, dass man nicht erkennen will, dass diese Bewegung, dass Pegida nichts anderes ist als eine Zusammenkunft aus einem größeren Spektrum in der Bundesrepublik Deutschland. Untersuchungen haben ergeben, wir haben in Deutschland ungefähr 10 bis 20 Prozent Leute, die sind nicht nur gegen Ausländer, die sind gegen Europa, gegen die Prügelstrafe, gegen die Frauenquote und eben auch gegen Ausländer.“
Heiner Geißler im Deutschlandfunk

„Alles, was noch nicht geschehen ist, ist Zukunft, wenn es nicht gerade jetzt ist.“ 
Merkel in Frontal 21, 2014

„Wenn diese Troika aus Merkel, Schäuble und Sigmar Gabriel jetzt einen Plan vorwerfen, der Griechenland zwingt,  entweder in einen Grexit zu gehen oder einen Ausverkauf des Landes mit zu unterschreiben, dann ist das ein ganz fataler Weg.“
Simone Peter im ARD-Sommerinterview 2015

„Wir haben es in der Hand, ob wir Kleinmütige oder Zauderer sind.“ 
Merkel auf dem CSU-Parteitag im November 2010

„Heute vor zwei Jahren ereignete sich die verheerende Atom-Katastrophe von Fukushima, die nach Tschernobyl ein weiteres Mal eine ganze Region und mit ihr die ganze Welt in den atomaren Abgrund blicken ließ. Insgesamt starben bei der Katastrophe in Japan 16 000 Menschen, mehr als 2700 gelten immer noch als vermisst.“
Claudia Roth 2013 auf Facebook

„Im Spitzenlastbereich …verbrauchen wir 80 Gigabyte. Wir produzieren aber ungefähr 140 Gigabyte. Das heißt das Anderthalbfache haben wir noch übrig von dem, was wir brauchen.“
Cem Özdemir in der ARD über Stromerzeugung in Deutschland

„Veränderte Verhältnisse verändern verändertes Handeln.“ 
Merkel im Bundestag, November 2012

Den Hinweis auf zwei Merkel-Zitate erhielt ich von meinem Kollegen Michael Klonovsky über dessen Blog.

Wir schaffen das, Teil eins

Wir schaffen das, Teil eins

Es ist kein größeres Problem, eine bis eineinhalb Millionen Einwanderer unterzubringen. Die Neuankömmlinge kommen schnell in Arbeit, füllen die Steuerkassen, erledigen unser demografisches Problem; nicht so Qualifizierte werden geschult – der weltweite Elends- und Flüchtlingsstrom, so muss man die Reden der Regierenden deuten, ist im Grunde ein Segen für Deutschland. Zweifellos ein Großprojekt, aber eins, das gelingt,wenn alle nur wollen und anpacken. Ganz ungewohnt ist die Rhetorik der Selbstbegeisterung nicht. Auch die Energiewende wurde so aufs Gleis gesetzt, begleitet von Studien und Prognosen, die den Bürgern vor allem die Angst vor den Kosten nehmen sollten.
Deshalb ist es jetzt an der Zeit, noch einmal den Blick auf die schönsten Soundbites und Versicherungen von damals zu werfen.

Bundesumweltminister Jürgen Trittin 2004:
„Es bleibt dabei, dass die Förderung der erneuerbaren Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund einen Euro pro Monat kosten – so viel wie eine Kugel Eis.“

Das Bundesumweltministerium unter Sigmar Gabriel 2005:
„Der Anstieg der Ökostrom-Umlage nimmt in Zukunft ab und wird den Durchschnittshaushalt selbst bei sehr dynamischem Ausbau nicht mehr als drei Euro im Monat kosten. Ab Mitte des nächsten Jahrzehnts geht die EEG-Umlage wieder zurück.“

Claudia Kemfert, Thure Traber und Jochen Diekmann vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung 2011:
„Obwohl sich die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis 2020 mehr als verdoppelt, wird die EEG-Umlage als Bestandteil des Verbraucherpreises dann mit real 3,64 Cent pro Kilowattstunde nur wenig höher sein als gegenwärtig.“

Angela Merkel 2011:
„Die EEG-Umlage soll nicht über ihre heutige Größenordnung hinaus steigen; heute liegt sie bei 3,5 Cent pro Kilowattstunde.“

Norbert Röttgen 2011:
„Es wird Faktoren geben, die preiserhöhend wirken, und Faktoren, die preissenkend sind. Das wird sich alles sehr moderat verhalten.“

Zum 1. Januar 2016 steigt die Ökostromumlage von gegenwärtig 6,17 auf 6,35 Cent pro Kilowattstunde und damit auf einen historischen Höchststand. Experten rechnen mit einem Anstieg auf acht Cent bis 2020. Daneben klettern auch die Netzgebühren kräftig. Die Summe, die von den Verbrauchern entweder schon für die Ökostromsubvention gezahlt oder in Zahlungsverpflichtungen festgeschrieben wurde, überstieg 2015 deutlich die 400 Milliarden Euro. Dafür tragen die erneuerbaren Energien heute etwa drei Prozent zur Gesamtenergieerzeugung in Deutschland bei. Deutschlands Kohlendioxidausstoß sank nur marginal; die Zahl der so genannten grünen Jobs fällt dafür seit 2013. In diesem Jahr investierte die energieintensive chemische Industrie erstmals seit langem mehr im Ausland als in Deutschland. Der deutsche Industriestrompreis liegt heute 19 Prozent über dem Schnitt der Europäischen Union.

Jürgen Trittin, Sigmar Gabriel und Angela Merkel halten die Energiewende auch heute noch für ein Erfolgsprojekt,das wir alle auch weiter schaffen. Es darf eben nur nicht schlechtgeredet werden.

Mehr über Ergriffenheitspolitik, Prognosen und ihre Folgen in: Alexander Wendt „Der grüne Blackout“ edition blueprint E-Book 3,99 Euro, Paperback 9,90 Euro über Amazon

Wir brauchen die Mattfeldt-Klothisierung Deutschlands!

Wir brauchen die Mattfeldt-Klothisierung Deutschlands!

Ich habe mir Plasbergs Genderdebatte II in der Mediathek angesehen. Besonders interessiert hatte mich der Neuzugang in der unterhaltsamen Miniserie, Sybille Mattfeldt-Kloth vom Landesfrauenrat Niedersachsen. Frau Mattfeldt-Kloth fand, die erste Aufführung der Sendung (also ohne sie) habe gegen das Grundgesetz verstoßen. Außerdem fragte sie eine Mitdiskutantin Sophia Thomalla, deren Meinung sie nicht teilte, worin denn der Mehrwert ihrer, Thomallas, Anwesenheit bestünde. Mehrmals rief SMK aus, sie wolle keinem den Mund verbieten.

Zu ihren Ausführungen formte sie mit den Händen, wenn ich es richtig beobachtet hatte, fortlaufend vier geometrische Figuren, die einander in unregelmäßiger Reihenfolge abwechselten.

Wie die Plasberg-Redaktion den so genannten sozialen Medien entnehmen konnte, fanden etliche Zuschauer die Beiträge der Landesfrauenrätin nicht gut. Einer schrieb, vor Plasberg I habe er neutral bis positiv über Gender gedacht. Das sei jetzt anders. Ausweislich etlicher Mails ging es während Plasberg II durch die Anwesenheit von Frau Mattfeldt-Kloth noch wesentlich mehr Leuten so als bei Plasberg I. Das Wort „Mehrwert“ will ich in diesem Zusammenhang nur ganz unpolemisch in den Raum stellen.

Ich weiß, viele stellten die Frage, warum die Frau mit den unentwegt formenden Händen eingeladen wurde, aber kein Evolutionsbiologe oder eine Genetikerin, die etwas über den Anteil der Natur an der Ausprägung der Geschlechterrolle hätten sagen können.

Ich denke da anders. Ich finde, Talkrunden über Gender sollten in Zukunft ausschließlich mit Sybille Mattfeldt-Kloth, Anton Hofreiter von den Grünen sowie Professiks Lanx Honx von der Humboldt-Uni Berlin besetzt werden und mindestens einmal pro Woche stattfinden. Das Wort zum Folgetag im Fernsehen dürften alternierend Katrin Göring-Eckardt und Aiman Mazyek sprechen, an jüdischen Feiertagen auch Evelyn Hecht-Galinski. Eine politische Talkshow wiederum müsste nur einmal für alle Themen mit Sahra Wagenknecht, Cem Özdemir, Jakob Augstein und Heribert Prantl abgedreht und dann zweimal pro Tag von einem Zusammenschluss aller Anstalten über das Land gesendet werden.

Sie fragen, warum ich ernsthaft so denke?

Als Jugendlicher empfand ich noch nicht einmal leichte Sympathien für den DDR-Sozialismus. Das verdanke ich unserem Staatsbürgerkundelehrer, der einen Seitenscheitel mit langen schwarzen Strähnen und einen Quadratbart unter der Nase trug und im Unterricht hauptsächlich laut aus dem „Neuen Deutschland“ vorlas. Und falls ich in meinem Leben doch noch eine Wendung zu Mystik und Religion nehmen sollte, würde ich mich vom Islam schon deshalb immer fernhalten, weil der Begriff für mich immer mit dem Gesicht von Abou Nagie und seinen „Lies“-Koranverteilern verbunden bleibt. Gegen die EKD bis ich allerspätestens seit einer Begegnung mit Margot Käßmann immun.

Deshalb finde ich, die üblichen aus Mischungsgründen eingeladenen Gäste wie Henryk Broder, Birgit Kelle, Ulrich Kutschera und Gunnar Heinsohn sollten ein paar Jahre Talkshowauftritte konsequent ausschlagen und die genannten Matadoren und Matadorinnen einfach in Reinstform machen lassen.

Vielleicht sagt Ihnen der Begriff Giuliani-Effekt etwas. Im letzten republikanischen Vorwahlkampf kam der langjährige New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani von vorn herein auf schlechte Sympathiewerte. Seine Berater stellten allerdings fest, dass diese Werte überall dort noch erheblich absackten, wo die Wähler ihrem Präsidentschaftskandidat persönlich begegneten.

Eine gründliche Mattfeldt-Klothisierung, davon bin ich überzeugt, würde Deutschland nach einem ähnlichen Muster verändern.
Ich höre schon die Frage: Was, wenn die Hofreiter, Göring-Eckardt, Augstein et al. merken, dass es ihnen geht wie Giuliani?
Keine Angst. Sie produzieren viele Ideen. Aber auf den Gedanken, sie könnten womöglich nicht die idealen Werbeträger ihrer Überzeugungen sein, kommen sie in hundert Jahren nicht.

Stuss mit lustig: Torsten Albig erklärt die Energiewende

Stuss mit lustig: Torsten Albig erklärt die Energiewende

Seit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig Angela Merkel zur gemeinsamen Kanzlerkandidatin von SPD und Union ausrief, genießt der Sozialdemokrat aus dem Norden einige Bekanntheit. Kürzlich erklärte der Regierungschef im „Spiegel“* die deutsche Energiewende. Er versuchte also, genau den großen Plan vorlegen, um den sich Angela Merkel bisher drückt. Wer Albigs Antworten liest, kommt zu dem Schluss: Möglicherweise überlässt die Kanzlerin Details aus guten Gründen ihren Sozialdemokraten. Denn als euphorischer Energiewendebefürworter kommt man zwangsläufig argumentativ ins Stolpern, sobald es um Zahlen und Physik geht.

Albig beginnt seine Darlegung mit einer düsteren, fast schon enigmatischen Schelte:
„Es ist typisch deutsch, dass wir wegen eineinhalb Cent mehr für erneuerbare Energien das ganze Projekt in Frage stellen.“

Leider lässt er offen, worauf sich die „eineinhalb Cent“ beziehen. Jürgen Trittins Versprechen kann er nicht meinen, eine Familie müsste für Grünenergie den Gegenwert einer Kugel Eis im Monat bezahlen, also etwa einen Euro. Die Familieneisrechnung liegt heute bei 240 und nicht bei 12 Euro im Jahr. Vom Energiewendejahr 2011 bis 2015 stieg die EEG-Umlage von 3,53 auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde, zu zahlen von allen Stromverbrauchern mit Ausnahme der energieintensiven Industrie. Seit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2000 zahlten die Verbraucher entweder direkt oder durch feste Verpflichtungen für die Zukunft mehr als 400 Milliarden Euro Subventionen für Windparks, Solardächer und Biogastanks. Zu welchem Endzweck, das macht Albig deutlich:

„Die deutsche Volkswirtschaft stemmt gerade eine heroische Aufgabe, nämlich aus Kernkraft und Kohle auszusteigen, ohne die Industriegesellschaft aufzugeben. Und wir zeigen, wie das geht.“

Aus Kernkraft und Kohle auszusteigen wäre in der Tat ein heroisches Unterfangen. Selbst im Energiewunderland Deutschland fließt nach wie vor 97 Prozent der Energie aus fossilen und nuklearen Quellen. Strom macht ungefähr 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus. Aber selbst da stammten 2014 immer noch 43,2 Prozent der Elektrizität aus der Kohleverstromung und 15,8 Prozent aus Kernkraftwerken. Macht zusammen mit Gas immer noch gut 75 Prozent.

Ein paar Zeilen später wird deutlich, wie Albig die große Energietransformation kalkuliert – nämlich so ähnlich wie die eineinhalb Cent mehr:

„In Schleswig-Holstein haben in der Vergangenheit drei Atomkraftwerke jährlich knapp 30 Terrawattstunden Strom produziert. Rund 6000 Windwühlen werden bis 2020 die gleiche Menge Strom liefern. Grünen Strom, der weder unseren Planeten verstrahlt noch das Klima kippen lässt!“

Abgesehen davon, dass die Atomkraftwerke im Norden und anderswo weder den Planeten verstrahlt haben noch das Klima – also die Wetterdaten der letzten 30 Jahre – umkippen konnten, abgesehen davon verwechselt Albig wie fast alle Politiker die installierte Leistung von Windparks mit der produzierten Strommenge. Das ist ungefähr so, als würde jemand von der Motorleistung eines BMW auf die technische Höchstgeschwindigkeit schließen und danach die Fahrzeit von Kiel nach Berlin berechnen. An sehr guten Küstenstandorten kommen Windräder auf etwa 4000 Volllaststunden. Das entspricht einer Jahresauslastung von 46 Prozent. Der Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn überschlug einmal grob, welche Zahl an Windräder mit drei Megawatt Leistung nötig wäre, um rein rechnerisch – das Problem der fehlenden Stromspeicher einmal ignoriert – so viel Strom zu liefern wie ein Atomkraftwerk. Das Ergebnis: 6 800 Rotoren müssten aufgestellt werden, um einen einzigen Kraftwerksblock mit einem Gigawatt Kapazität zu kompensieren.

Auch ein bisschen Kritik an der Energiewende bringt Albig an, damit sein Ökoenergielob nicht ganz so werblich ausfällt:
„Heute wissen wir, dass wir den erneuerbaren Energien auch mit weniger Geld zum Durchbruch verholfen hätten. Wir sollten die Fehler, die wir gemacht haben, nicht wiederholen; aber wir können sie leider auch nicht rückwirkend beseitigen.“

Ein paar Milliarden weniger hätten auch gereicht? Den subventionsfinanzierten Zweitporsche des Landverpächters hätte es bei näherer Betrachtung gar nicht gebraucht? Bei jeder kleiner Anpassung der Vergütungssätze in den letzten 15 Jahren stimmte die Grünstromlobby zuverlässig ein orchestriertes Wutgeheul an: Da wurde „die Energiewende abgewürgt“, ein paar Cent weniger Subventionen bedeuteten „Kürzungsorgien“, den Untergang des letzten Eisbären und selbstverständlich Verrat an unseren Kindern, von denen wir die Welt nur geleast haben. Und immer mittemang im Hungermarsch der Sonnen- und Windinvestoren: Politiker der Grünen und der SPD, fest untergehakt mit Greenpeace und Grünstromverbänden.

Nein, rückgängig machen kann Torsten Albig die große Umverteilung der Vergangenheit nicht. Tausendmal schade! Aber er könnte wenigsten jetzt für die Abschaffung der dreistesten Wohltaten für die Grünbarone werben. Warum müssen Stromkunden beispielsweise über die „Offshore-Haftungsumlage“ zwangsweise einspringen, wenn die Projekte auf hoher See nicht laufen wie geplant? In keiner anderen Branche gibt es eine derartige Gewinngarantie bei gleichzeitigem Ausschluss jedes wirtschaftlichen Risikos.  Ganz ähnlich läuft es für Windmüller an Land: Passt der Strom nicht mehr ins überlastete Netz (was durch den Albig und Genossen vorangetriebenen Ausbau immer öfter geschieht), dann muss die theoretisch lieferbare Energie trotzdem zum subventionierten Preis abgenommen und von allen Stromnutzern bezahlt werden. Dieser Phantomstrom nennt sich „Ausfallarbeit“. Für die Nichtenergie zahlten die Deutschen 2014 erstmals über 100 Millionen Euro.

In diesem Sommer fahren die konventionellen Kraftwerke zudem besonders hektisch nach unten, weil sie die Solarstromflut ins Netz lassen müssen, die Vorrang genießt – und sie müssen nach Sonnenuntergang ebenso schnell wieder hochgejagt werden. Nach Angaben der vier Netzbetreiber dürfte dieser so genannte Redispatch, der nur durch den grünen Zufallsstrom nötig wird, etwa eine Milliarde Euro kosten. Darüber, wenigstens die Verbraucher nicht mehr für den Phantomstrom aus Windmühlen abzukassieren und Grünstromproduzenten an den von ihnen verursachten Kosten zu beteiligen, verliert Albig kein Wort. Der „Spiegel“ fragt auch nicht nach.
Müssten Offshore-Windfirmen ihr Risiko selbst tragen, dürften Windmüller an Land nur produzierten Strom in Rechnung stellen und müssten sie sich an Folgekosten beteiligen, dann brächen allerdings massenhaft Kalkulationen zusammen – trotz EEG-Subventionen von gut 22 Milliarden Euro im Jahr.

Möglicherweise stellt Albig ja im Jahr 2020 fest: Hätte man auch günstiger haben können. Aber leider – im Nachhinein kann man nichts mehr ändern. Oder, um es mit Albig zu sagen: „Ja, wenn man aus dem Rathaus kommt, ist man immer schlauer.“

*33/2015

Mehr über die Energiewende und ihre Kosten in:

Alexander Wendt „Der grüne Blackout. Warum die Energiewende nicht funktionieren kann“ 170 Seiten, E-Book 3,99 Euro, Taschenbuch 9,90 Euro, http://www.alexander-wendt.com

 

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